Der KAUSA Medienpreis 2011 ist vergeben: Und zwar an elf talentierte journalistische Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten. Die vier Männer und sieben Frauen haben die unterschiedlichsten Bildungsbiografien von Migranten in Deutschland aufgespürt – und daraus mitreißende und authentische Beiträge gestaltet. Die aus Journalisten und Medienexperten besetzte Jury war von der Qualität der Beiträge beeindruckt. Besonders erfreulich darüber hinaus: Einige der Gewinner haben selbst einen Migrationshintergrund. Sie sind sichtbare Beispiele erfolgreicher Integration – und ihre prämierten, teilweise autobiografischen Beiträge zeigen eindrücklich, dass Bildung tatsächlich der Schlüssel zum Erfolg ist.
Und hier sind die Gewinner des KAUSA Medienpreises 2011!
Die Preisverleihung fand in Anwesenheit von BMBF-Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen im Radialsystem in Berlin statt. Moderator Mitri Sirin hat dort nicht nur die diesjährigen Gewinner des KAUSA Medienpreises 2011 sowie die prominent besetzte Jury begrüßt, sondern auch die zahlreichen Protagonisten der prämierten Beiträge – darunter den libanesischen Landarzt Amin Ballaouz, den aus Afghanistan stammenden Ex-Bundeswehroffizier Tareq Hakim und Alihan Solak, einen türkischstämmigen Altenpfleger. Alle gemeinsam feierten den KAUSA Medienpreis 2011, der in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben wurde und mit 30.000 Euro dotiert war.
Insgesamt wurden dieses Jahr 173 Einsendungen in den Bereichen Print/Online, Hörfunk und Fernsehen/Multimedia eingereicht. Der Wettbewerb wird durchgeführt von KAUSA, der Koordinierungsstelle Ausbildung bei Selbstständigen mit Migrationshintergrund, des Programms JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung.